Die finanzielle Freiheit und die Angst.

Diesen Beitrag per E-Mail versenden
Sie können maximal fünf Empfänger angeben. Diese bitte durch Kommas trennen.





Die hier eingegebenen Daten werden nur dazu verwendet, die E-Mail in Ihrem Namen zu versenden. Sie werden nicht gespeichert und es erfolgt keine Weitergabe an Dritte oder eine Analyse zu Marketing-Zwecken.

Die reale Welt und das Netz sind voll mit Menschen, die auf dem Weg in die finanzielle Freiheit sind. Doch wie viele Leute kennst Du, die diesen Status tatsächlich erreicht und ihren normalen Job hinter sich gelassen haben? Sicher wenige bis keinen.

Woran liegt das?

Die Angst wirklich los zu lassen

Ich denke, viele Menschen wollen die „Freiheit“ extrem sicher machen. Dazu würde ich mich auch zählen. Also lieber noch ein Jahr und noch ein Jahr arbeiten, damit es auf jeden Fall reicht. Noch ein bißchen Vermögen beiseite schaffen und noch hier und da an passiven Einkommensquellen feilen. Ich glaube, da macht es uns das deutsche Sicherheitsdenken extrem schwer. Schließlich wollen wir die finanzielle Freiheit schön warm und trocken haben und für alle Fälle gerüstet sein.

Im Extremfall bleibt es beim Gedanken und am Ende arbeitet man bis zum Renteneintritt im alltäglichen Trott. Maximal reicht der Mut zur Rente mit 63. Was kann man tun? Einfach mutig loslassen und sich trauen! Alle Eventualitäten sind lösbar. Siehe zum Beispiel bei Monika auf der sehr netten Webseite Klunkerchen.

Die finanzielle Freiheit zu erreichen, heißt ja nicht zwangsläufig Ruhestand und Müßiggang. Ich persönlich kann mir keinesfalls vorstellen, gar nichts zu tun. Also besteht jederzeit die Option noch ein paar Euro „hinzuzuverdienen“ und den Armutsängsten entgegen zu wirken.

Zu hohe Ansprüche

Ein zweiter wesentlicher Hinderungsgrund ist m. E., dass man mit zu hohen Ansprüchen in die finanzielle Freiheit geht. Für die meisten von uns wird die erträumte Freiheit nur erreichbar sein, wenn wir bereit sind, unsere Ansprüche und Standards abzusenken. Anderenfalls sind die notwendigen Grundlagen an Vermögen oder passiven Einkommensquellen nicht realisierbar. In meinem Beitrag „Wieviel Vermögen ist für die finanzielle Freiheit nötig? habe ich mit Monatsausgaben von etwa 1.500 € gerechnet. Das führt dazu, dass Du erhebliches Kapital ansparen musst. Ich rede keinesfalls von einem asketischen enthaltsamen Leben als erstrebenswertes Ziel. Aber jeder Euro, um den Du Deine Lebenshaltungskosten reduzieren kannst, hilft bei der Erreichung Deines Ziels. Schöne Beispiele findet man unter den Weltreisenden, die teilweise mit sehr geringen Monatskosten extrem viel erleben.

Was heißt das für uns: Ansprüche und Lebenshaltungskosten mit Augenmaß reduzieren und dafür deutlich früher finanziell frei sein.

 

Mein Fazit: Sei bereit Deine Ansprüche und Lebenshaltungskosten kritisch zu prüfen und mach es einfach. Viel Spaß in Deiner persönlichen finanziellen Freiheit.

One Reply to “Die finanzielle Freiheit und die Angst.”

  1. Zu hohe Ansprüche?

    Ich habe da ein etwas anderes Verständnis!
    Im Blog heißt es: “ Für die meisten von uns wird die erträumte Freiheit nur erreichbar sein, wenn wir bereit sind, unsere Ansprüche und Standards abzusenken..“ und dann weiter: „Aber jeder Euro, um den [Du] Deine Lebenshaltungskosten reduzieren kannst, hilft bei der Erreichung Deines Ziels.“

    Das mag zwar rechnerisch richtig erscheinen, entspricht aber nicht meinem Verständnis von finanzieller Freiheit. Finanziell frei bin ich erst dann, wenn ich meine Lebenshaltungskosten nicht bewußt reduzieren muß, wenn ich meine Ansprüche nicht auf finanziellen Gründen absenken muß.
    „Finanziell frei sein“ heißt für mich auch nicht, nicht mehr zur Arbeit zu gehen, sondern nicht aus finanzieller Not heraus zur Arbeit gehen zu müssen. Wenn ich als Millionär geboren worden wäre, dann hätte ich dennoch einen Beruf ergriffen und wäre arbeiten gegangen. Aber mit einem ganz anderen Gefühl der Freiheit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.