ETF Sparplan – Aufbau von passivem Einkommen mit ETF auf Dax, Dow Jones und Co.





Auf dieser Seite geht es ja vordringlich um den Aufbau eines passiven Einkommens auf Basis von Aktien, ETF oder auch Immobilien. Nicht jeder hat gleich große Summen auf einmal anzulegen, um dann Dividenden und Mieten zu generieren. Dann sind Sparpläne eine prima Sache, um eine Grundlage auf- und auszubauen.

Klar ist: Mit Sparplänen kann man Stück für Stück Geld ansparen und wenn dann greift gleich zu einem Sparplan auf auf börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds – ETFs) – mit einem einzigen Sparplan investiert man dann kostengünstig und auch je nach Produkt auch klar diversifiziert.

ETF SparplanDazu kommt, wie schon mehrfach auf dieser Seite thematisiert, dass die Zinsen für Tages- und Festgeld unglaublich niedrig sind, Bundesanleihen bringen kaum Rendite – und der Kauf einzelner Aktien ist für Privatanleger zu risikobehaftet.

Also auf zum ETF-Sparplan. Bitte denken Sie daran, dass Sie sich möglicherweise auf Jahre oder Jahrzehnte an den Anbieter binden. Daher ist eine sorgfältige Prüfung und Auswahl wichtig. Was ist zu beachten?

Kriterien für ETF-Sparpläne

1. Wertpapierdepot

Als Grundlage benötigen Sie ein Wertpapierdepot. Sollten Sie noch keines haben, dann schauen Sie sich bitte folgenden Beitrag an:

→ siehe Wertpapierdepot

2. Auswahl an ETF

Die Depotbank sollte möglichst ein breites Spektrum an ETF anbieten und nicht nur die hauseigenen. Die Auswahl sparplanfähiger ETF sollte also möglichst groß sein.

 

3. Mindestsparrate

 Die meisten Depotbanken bieten ETF-Sparpläne ab 25 Euro pro Monat an. Bitte klären Sie die Möglichkeiten im Vorfeld. Man kauft die Wertpapiere zu einem Durchschnittskurs. Der Mechanismus geht so: Der Anleger spart jeden Monat den gleichen Betrag – und kauft dafür so viele ETF-Anteile, wie er bekommt. In Zeiten, in denen die Indexfonds relativ teuer sind, kauft man daher weniger Anteile – in Zeiten, in denen sie günstig sind, mehr. Am Ende hat man die Anteile so im Schnitt zu einem mittleren Kurs erworben. „Cost-Average-Effekt“ nennen das die Experten. Auf diese Weise umgeht man die Gefahr, bei zu hohen Kursen einzusteigen. Da es häufig schwierig zu beurteilen ist, ob Aktien gerade teuer oder billig sind, ist der Effekt umso hilfreicher.

 

4. Welche Aktienindizes

 Aufgrund der Langfristigkeit und der Risikominimierung sind möglichst ETFs auf breite Aktienindizes zu wählen. Also wären sinnvoll der MSCI World, der MSCI Europe, der Stoxx 600 Europe oder S&P 500.

 

5. Gebühren

Hier ist zu unterscheiden zwischen etwaigen Grundgebühren für den ETF Sparplan und dessen Verwaltung und den Orderkosten für den monatlichen ETF Kauf gemäß Sparrate. Die Gebühren je Order werden entweder prozentual oder als feste Gebühr fällig; teilweise wird beides kombiniert. Natürlich fallen unabhängig, ob ETF Sparplan oder Einmalkauf die Verwaltungskosten der eigentlichen ETFs an. Diese liegen jedoch im Normalfall bei maximal 0,5 Prozent pro Jahr.

 

Anbieterüberblick für den persönlichen ETF Sparplan

Anbieter Depotkosten Sparraten Orderkosten Anzahl ETF
1822direkt  0 € ab 50 € 2,95 €  ca. 80
Maxblue  0 € ab 50 €  2,50 € + 0,40 %  ca. 130
DAB Bank  0 € ab 50 € 2,50 € + 0,25 %  ca. 230
S-Broker  0 € ab 50 €  2,5 %  ca. 480
Comdirekt  0 € ab 25 €   1,5 %, max. 4,90 € ca. 230
Cortal Consors  0 € ab 25 €  1,5 % ca. 120
Flatex  0 € ab 50 €  0,90 € ca. 460
ING-DIBA  0 € ab 50 €  1,75 %  ca. 35
Onvista 0 € ab 50 € 0 € ca. 40

Mein Fazit: Ein ETF Sparplan ist unbedingt zu empfehlen. Die Auswahl ist groß und die Gebühren überschaubar. In meiner subjektiven Bewertung liegt Flatex vor Cortal Consors und Comdirekt. Auf geht`s!


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