Herbstdepression bei der Geldanlage

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Es ist kalt. Es ist grau. Es ist dunkel. So fühlt sich für mich derzeit auch die Geldanlage an. Im Moment sehe ich keine andere Handlungsoption als Abwarten, den Kamin anmachen und Tee trinken.

Aktien? Die Aktienmärkte sind für mich schon das ganze Jahr überbewertet. Im Nachhinein betrachtet, bin ich im Herbst 2016 etwas zu früh ausgestiegen. Aber besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Das perfekte Timing ist eh nicht machbar. Aktuell sehe ich nur im Bereich der Rohstoffe ein paar Chancen, da durch die E-Mobilität diverse Rohstoffe eine starke Nachfrage erfahren. Ansonsten ist die Luft mehr als raus. Meine Empfehlung: Auf Korrekturen an den Märkten warten und dann zuschlagen.

Anleihen? Niedrigzinsen soweit das Auge blickt. Maximal hohen Risiken bei Unternehmensanleihen oder Papieren von Schwellenländern bringen nennenswerte Zinsen. Um die Sorgenkinder in Europa nicht zu gefährden, wird die EZB die Zinsen auf Sicht von drei Jahren weiter niedrigst gestalten.

Tagesgeld? Tagesgeld und Sparzinsen sind ein absoluter Witz und nur als Alibi-Anlage tauglich. Es winken fette 0,5 Prozent.

Immobilien? Sinnvolle Renditeobjekte musst Du mit der Lupe suchen. In meiner Heimatregion werden für Vermietungsobjekte in vernünftigen Lagen 25 Jahreskaltmieten und mehr aufgerufen. In deutschen Ballungsräumen sogar zwischen 30 und 40. Dies würde massive Wertsteigerungen und ein Vermietungsgeschäft, das läuft wie ein Länderspiel, bedingen – utopisch.

Was ich nunmehr getan habe, ist in niedrige Energiekosten der Zukunft zu investieren. Wie beschrieben, habe ich eine Photovoltaik-Anlage kombiniert mit einem Stromspeicher investiert. Die Anlage ist mittlerweile installiert. Jetzt müssen die errechneten Effekte noch eintreten. Das Kampfziel lautet mindestens 70 Prozent unseres Stromkonsums selbst zu erzeugen. In Summe liegt die Amortisationszeit bei etwa 13 Jahren, abhängig von der Entwicklung der Stromkosten in den nächsten Jahren. Ich würde sogar vermuten, dass man beim Speicherkauf jetzt schnell handeln muss, da die Anlagen in Konkurrenz zu den E-Auto-Herstellern um die Rohstoffe stehen. Für mich ist das Ganze Liebhaberei, technisches Interesse und ökologische Motivation. Über die Praxiserfahrungen werde ich berichten.

Mein Fazit: Die aktuelle Anlagensituation ist grau und trübe. Es heißt abwarten, die Nerven behalten und das Pulver für Gelegenheiten trocken halten. Die gewonnene Zeit solltest Du in andere Projekte (Familie?) investieren.

One Reply to “Herbstdepression bei der Geldanlage”

  1. Die Anlagesituation ist trübe und grau??

    Kann ich so nicht bestätigen. Nutze die Zeit doch mal nach links und rechts zu schauen.
    P2P Kredite in Osteuropa oder England!
    Immobilien Crowdinvesting in Osteuropa, Deutschland oder Spanien.
    Business-Crowdfunding, Kryptowährungen (auch abseits vom Bitcoin) …

    Bevor du nichts machst und Trübsal bläst, Probier es doch mal aus!

    Schöne Grüße
    Sebastian

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