Kapitalanlage-Immobilien lohnen sich! Aber…

In diversen Blogs und Finanzartikeln nehme ich derzeit eine negative Stimmung zur Geldanlage mittels Direktinvestionen in Anlageimmobilien wahr. Dies ist in sofern nicht verwunderlich, da wir uns mittlerweile auf eine Blase zubewegen oder schon mittendrin sind. Trotzdem bin ich Verfechter der Immobilie zur Kapitalanlage.

Was führt zum Erfolg bei Anlageimmobilien?

Ich gebe ehrlich zu, dass meine Stimmung zur vermieteten Eigentumswohnung je nach aktueller Lage sehr schwankt. Was muss bei einer erfolgreichen vermieteten Immobilie passieren? Nichts! Bei mir war das Jahr 2016 ein gutes Anlagejahr, weil keinerlei Veränderung zu verbuchen war. Vor allem: Das erste Jahr ohne Mieterwechsel. Dazu keine Sonderumlage, keine Privatinsolvenz und keine überraschende Baumaßnahme. Im Ergebnis steht vor Steuern ein kleines Minus, was nach der Steuerrückzahlung durchs Finanzamt zu einer schwarzen Null über alles führt. Das ist top. Damit bezahlen mir wunschgemäß Mieter und Finanzamt im Verbund die Eigentumsbildung.

Wo sollte ich investieren?

Ich kann aktuell nur von den A-Lagen abraten. Städte, wie München, Frankfurt oder Hamburg sind überkauft. Das Verhältnis zwischen Investition und Mieteinnahmen steht in keinem gesunden Verhältnis. So schnell, wie die Immobilienpreise steigen, können die Mieten gar nicht steigen. Die Renditeaussichten sind mäßig bis schlecht. Hinzu kommt, dass die Entwicklung der Mieten und die Wohnungsknappheit zum Eingreifen der Politik führen wird. Schlechte Voraussetzungen für den Privatanleger.Music Angel

Empfehlenswert sind ausgewählte B-Lagen. Die Wirtschaftswoche hat im Februar wieder interessante Fakten veröffentlicht. Spannend sind demnach Städte wie Magdeburg, Braunschweig, Chemnitz oder Halle. Hier kann man mit vertretbaren Investitionssummen gute Renditen erwirtschaften. Zudem verfügen diese Städte noch über großes Entwicklungspotenzial. Wer will, kann mit dem  gleichen Betrag, wie in München, in Chemnitz drei Wohnungen kaufen und damit das Risiko streuen. Wichtig ist es, sich nicht von subjektiven Faktoren leiten zu lassen, sondern betriebswirtschaftlich kühl zu kalkulieren.

Mein Fazit: Ich denke schon, dass wir aktuell eine Überhitzung des Immobilienmarktes sehen. Die Ballungsräume sind für mich raus. Dennoch gibt es noch Anlagemöglichkeiten zu tollen Finanzierungskonditionen, wenn man kühl rechnet und objektive Kriterien beachtet.

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