Meine Anlagen 2019 – Die zweite Welle.

Im Beitrag „Die Korrektur ist im Gang; Bereitmachen zum Einstieg!“ hatte ich meine Investitionsliste für die anstehende Korrektur an den Aktienmärkten vorgestellt.

In die Schwächephase rund um den Jahreswechsel hinein, habe ich die meisten der geplanten Käufe umgesetzt und in folgende Wertpapiere investiert:

NameWKNKlasseAusrichtung
KUKA AG620440AktieRobotic
COMSTAGE COMMERZBANK COMMODITY EX-AGRICULTUREETF090ETFRohstoffe, Eisenerzmetalle
Lyxor Robotics & AILYX0ZNETFRobotic und Künstliche Intelligenz
ISHARES GLOBAL WATERA0MM0SETFWasser
iShares STOXX Europe 600 Oil & GasA0H08METFÖl
Lyxor World WaterLYX0CAETFWasser
SPDR S&P GLOBAL DIVIDEND ARISTOCRATSA1T8GDETFDividenden Welt

Diese Anlageliste führte bereits zu Kursgewinnen von über 7 Prozent, obwohl die Investitionen langfristig angelegt sind und mein Fokus auf dauerhaften regelmäßigen Ausschüttungen liegt. Einzige Verlustaktie ist KUKA, die ich rein spekulativ gekauft habe und prompt in die Verlustzone geraten bin.

In den letzten Wochen habe ich weiter planmäßig weitere Anlagen getätigt und die nachfolgenden Wertpapiere gekauft.

NameWKNKlasseAusrichtung
BPostA1W0FAAktiePost und Logistik BE
Swiss Life778237AktieVersicherung CH
Paragon Anleihe 17/22A2GSB8AnleiheUnternehmensanleihe DE
UNIQA INSURANCE 928900AktieVersicherung AT
Mowi ASA Navne-Aksjer924848AktieLachszucht NOR
NEL HydrogenA0B733AktieWasserstoff NOR

Auch hier bin ich durch die gute Entwicklung der Märkte komplett grün. Obwohl ich die Käufe mit einem Horizont von 10 Jahren durchgeführt habe, ist es natürlich total angenehm aus dem Stand im Gewinnbereich zu liegen. Hilfreich ist auch der Wechsel von der Deutschen Bank zur DKB (keine Werbung!). Das Depot ist komplett kostenlos und die Orders sind sehr preiswert, so dass die Gebühren meine Rendite wenig belasten.

Prioritäten und Annahmen

Keine Rolle spielt für mich Gold. Das Edelmetall ist für mich nicht relevant, da keinerlei Zinsen und Ausschüttungen fließen und Du lediglich auf einen Wertzuwachs hoffen musst. Raus sind für mich auch Aktien von Banken – trotz teilweise hervorragender Dividenden. Das Geschäftsmodell der klassischen Bank ist für mich tot und wird sich auch nicht mehr erholen. Nahezu identisch schätze ich Versorgungsunternehmen, wie EON oder ENEL ein. Bei den Versorgertitel kommen ein überholtes Geschäftsmodell und staatliche Regulierung zusammen. Außerhalb von ETFs meide ich amerikanische Aktien, da ich den US-Aktienmarkt für überbewertet halte.

Soweit zunächst alles, was ich nicht will 😕

Bei der getätigten Wertpapier-Käufen achte ich auf folgende Rahmenbedingungen:

  • Ausschüttungen von mindestens 4 Prozent pro Jahr
  • Stabiles Geschäftsmodell, an das ich glauben kann
  • wenig Währungsrisiken
  • breite Streuung über ETFs oder Verteilung in diverse Einzelinvestitionen

Betrachtet man die Anlagen, so ergibt sich ein Schwerpunkt bei Versicherungen. Hier sehe ich derzeit keine Gefahr mehr, dass Fintechs den alteingesessenen Versicherungen den Rang ablaufen. Zudem ist sind die Dividendenrenditen sehr gut und die Umsätze der Unternehmen sogar wachsend. Auf meiner Beobachtungsliste sind daher auch noch Swiss Re und AXA zu finden. Weiterhin prüfe ich aktuell Unternehmen im Wachstumsfeld „Wasserstoff„. Hier seien Ballard Power und Nel ASA genannt.

 

Mein Fazit: Sofern Du eine klare Strategie hast, wird 2019 ein gutes Wertpapier-Jahr werden. Das einzige was dagegen spricht, ist der Super Bowl – Sieg der New England Patriots.

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