Auch 2017: Ein langfristiger Vermögensaufbau kommt nicht an der Aktienanlage vorbei!

Auch wenn meine aktuelle Einschätzung für Aktien (Märkte nach US-Wahl) eher verhalten ist, kommt man auf dem Weg zum mittel- und langfristigen Vermögensaufbau als Privatanleger nicht an der Aktienanlage vorbei. Warum ist das so?

Rendite

Die langfristige Rendite für die Aktienanlage liegt je nach Statistik zwischen 7 und 10 Prozent pro Jahr. Da kommt keine Festverzinsung und kein Tagesgeld mit. Die Rendite speist sich aus zwei möglichen Quellen: Wertsteigerung der Aktienanteile und Ausschüttung von Dividenden.

Unternehmensbeteiligung

Statistik: Zahl der direkten Aktionäre in Deutschland von 1996 bis 2015 (in Millionen) | StatistaDurch den Kauf von Aktien erwirbst Du direkt Anteile an Unternehmen, also Anteile an Firmenvermögen – keine undurchschaubare Finanzprodukte und unübersichtliche Konstruktionen. Hinter der Geldanlage steht echte Wertschöpfung.

Inflationsschutz durch Aktienanlage

Eben weil man Firmenanteile erwirbt und damit Produktionsmittel sind Aktien ein guter Inflationsschutz. Eine Entwertung, wie sie bei reinem Geldvermögen eintritt, ist bei Aktien im Allgemeinen nicht zu erwarten. Historisch gesehen ist man mit Aktien durch jede Krise gekommen.

Kosten der Aktienanlage

Die Transaktions- und Aufbewahrungskosten sind gegenüber andere Anlageformen, wie beispielsweise Immobilien, recht gering. Bei Kauf- und Verkauf fallen 1% und weniger der Investitionssumme an. Hinzu kommen Depotkosten im Promille-Bereich.

Transaktionszeiten

Ein weiterer Vorteil der Aktienanlage sind die kurzen Transaktionszeiten. Ein Aktienkauf bzw. -verkauf ist über liquide Börsen innerhalb von Tagen, wenn nicht Stunden, machbar.

Geringster Aufwand

Der Aufwand an persönlicher Zeit ist bei Aktien gering. Man muss sich mit dem Geschäftsmodell und den Kennzahlen des Unternehmens auseinandersetzen und geht ggf. ein Mal pro Jahr zur Hauptversammlung. Da erfordern Immobilienanlagen ein wesentlich größeren Invest an Einsatz und Freizeit.

Risikominderung durch Diversifizierung

Bei Aktien ist die Diversifizierung recht leicht möglich. Auch vom heimischen Schreibtisch ist die Risikostreuung leicht zu bewerkstelligen. Noch besser geht dies natürlich mittels ETF.

 

Mein Fazit: Ja zur Aktie. Noch besser: ETF auf Aktien. Diese nutzen alle Vorteile, die Kosten sind noch geringer und Diversifizierung ist bereits eingebaut. Für 2017 zunächst abwarten, wie sich der „Trump-Effekt“ auswirkt.

 

 

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